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Verkehrskollaps in der Region brennendes Problem

Das war für die Anwohner nicht alltäglich: eine bunte Kundgebung mit zahlreichen Reden und Musik mitten im Wohngebiet Sontheim in Heilbronn – da blieben viele stehen, kamen auf die Balkone oder ans Fenster.

Montag,  16.11.2020
Wie ein roter Faden zog sich durch die Beiträge am Mikrofon der Kampf um Arbeitsplätze und Umweltschutz als Anliegen aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer: Vertreter von Umweltgewerkschaft, Courage, Rebell, MLPD, Heilbronner IAC-Gruppe und Workers-For-Future, außerdem einige Anwohner, die aufgrund der vorher in Briefkästen gesteckten Ankündigung der Aktion gekommen waren. In dem Stadtteil wohnen viele Automobil-Arbeiter. Insgesamt waren es ca. 25 feste Teilnehmer und etliche Passanten, die den Redebeiträgen lauschten.
 
Auch Leute, die auf den Bus warteten, versorgten sich mit Infomaterial an den Büchertischen, diskutierten am Rande der Kundgebung engagiert mit um die Frage, was man tun kann zur Rettung der Umwelt: wie kann die Einheit von Arbeiter- und Umweltbewegung gelingen, wie eine weltweite Bewegung organisiert werden?
 
Ein brennendes Problem in der Region ist der Verkehrskollaps einerseits und den Arbeitsplätzen in der Autoindustrie bei Audi und Zulieferern andererseits. Damit wird klar, dass die Lösung nicht im Ersetzen der Verbrenner durch E-Autos liegen kann, sondern ein komplett anderes Verkehrssystem nötig ist, ausgebaut auf kostenlosem Nahverkehr und Transport auf der Schiene, alles mit erneuerbaren Energien. In zahlreichen Gesprächen ging es dann um ein radikales Umdenken, um die Überwindung der Profitwirtschaft, und die Zweifel, ob das (rechtzeitig) möglich ist. In den Beiträgen der MLPD wurde dazu die Bewegung "Gib Antikommunismus keine Chance!" vorgestellt, denn gerade der Antikommunismus steht einer notwendigen Neuformierung der kämpferischen Umweltbewegung im Weg.

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