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Anti-AKW-Demo am Internationalen Frauentag

08.03.2020: Etwa 700 Umweltbewegte, überwiegend aus Baden-Württemberg, kamen am 8. März zur Anti-AKW-Demo ans Atomkraftwerk Neckarwestheim II, dass 2022 als letztes AKW Deutschlands vom Netz gehen soll.
Anti-AKW-Demo am Internationalen Frauentag

Die Demonstration am AKW Neckarwestheim

Ein gemeinsames Anliegen der Demonstrantinnen und Demonstranten ist die Stilllegung aller Atomanlagen weltweit und sofort!

Die Überschneidung mit dem Internationalen Frauentag am 8. März wurde von einem sehr offensiven Team des Frauenverbands Courage positiv aufgegriffen, die mit Trommel und Parolen gleich zu Beginn der Demo einheizten: „Für Frauenrechte, Umweltschutz – haun wir heute auf den Putz!“ oder: „Am Frauentag, da knüpft ein Band – gemeinsam kämpfen, Hand in Hand!“ Unübersehbar war die Umweltgewerkschaft mit ihren grünen Westen, einem Infostand und Redebeiträgen am offenen Mikrofon. Auch Jugendliche aus der Fridays-for–Future–Bewegung brachten sich ein.

 

Strategiedebatte notwendig

MLPD und REBELL beteiligten sich mit Musik, offenem Mikrofon und natürlich unseren Fahnen. In unseren Beiträgen gingen wir vor allem auf die Errungenschaften der Umweltpolitik im Sozialismus ein, die Einheit von Arbeiter- und Umweltbewegung und die notwendige Strategiedebatte.

In den Gesprächen mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern ging es oft um grundsätzliche Einstellungen zur Umweltfrage. Zum Beispiel „Jeder solle bei sich selbst anfangen“ oder „Umweltschutz geht nur mit weniger Wohlstand“. Wir vertraten hierzu, dass die Umweltfrage nur in Einheit mit der sozialen Frage lösbar ist. Das gewachsene Umweltbewusstsein geht in vielen Familien mit dem Wunsch nach gesunder Ernährung, einem bewussten Umgang mit der Natur und ihren Ressourcen einher. Um jedoch die globale Umweltkatastrophe zu verhindern, ist ein organisierter, weltweiter Widerstand notwendig.

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