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Rojava-Solidarität: Enger Schulterschluss mit den kurdischen Freiheitskämpfern

13.10.2019: Zwei Tage nach einer ersten Kundgebung auf dem Kiliansplatz kamen am Freitagabend 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einer kämpferischen Demonstration „Hände weg von Rojava! Nein zum Angriffskrieg der Türkei!“ durch die Heilbronner Innenstadt.
Rojava-Solidarität: Enger Schulterschluss mit den kurdischen Freiheitskämpfern

Bild von der Aktion in Heilbronn (rf-foto)

Die MLPD organisierte und leitete die Demo in enger Abstimmung mit dem kurdischen Gesellschaftszentrum. Begonnen wurde mit einer Gedenkminute für die Opfer des faschistischen Angriffskriegs der türkischen Armee. Die Versammlungsleitung und die internationale Ordner-Gruppe sorgten dafür, dass es zu keinen ernsthaften Störungen und Provokationen kam.

Ein Markenzeichen dieser Aktion war die überparteiliche Zusammenarbeit. Die Linkspartei forderte in ihrem Redebeitrag, die militärische Unterstützung der Türkei durch die Bundesregierung zu beenden. Interessant war der Beitrag aus einem Teil der Fridays-for-Future-Gruppe Heilbronn, der sich mit Rojava gerade wegen des ökologischen Aufbaus solidarisierte. MLPD und REBELL stellten in den Mittelpunkt ihres Auftretens den Gedanken der ICOR (Internationale Koordinierung revolutionärer Parteien und Organisationen) der gegenseitigen Unterstützung von Freiheitskämpfen in der ganzen Welt. Der vorbereitete Beitrag des kurdischen Zentrums hob die Erfolge der Selbstverwaltung in Rojava hervor und warnte vor Erdogans Plänen einer ethnischen und religiösen „Säuberung“ der Region.

In einer Audio-Botschaft vom gleichen Tag aus Rojava berichtete eine Kämpferin, wie die Solidarität aus der ganzen Welt die Kampfmoral der kurdischen Bevölkerung und der YPG stärkt. Das Lied „Wir folgen unserem Herz nach Kurdistan“ wurde zuerst im kurdischen Original und dann als Brigade-Lied gesungen. Mitten drin: drei Heilbronner Brigadisten, die 2015 beim Aufbau des Gesundheitszentrums in Kobanê beteiligt waren. Nach zwei weiteren Liedern gab es herzliche Gespräche und einige neue Eintragungen für das Internationalistische Bündnis.

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